beitrag von: u.titelbach
aggregatzustände
aufgabe: 5 - ein gegenüber. dreizeiler über einen vertrauten menschen
ich erstarre und du löst dich in luft auf - von wegen flow
schule für dichtung
vienna poetry school
ich erstarre und du löst dich in luft auf - von wegen flow
Das Gedicht löst sofort ein, was der Titel voraussagt, nämlich die Beschreibung von Aggregatzuständen. Das Ich „erstarrt“ kriegt also eine feste Form, das Du löst sich in Luft auf, wird also gasförmig. Zum Abschluss der Trilogie braucht es noch die flüssige Form, jetzt kommt der „flow“ ins Spiel, den ich aber inhaltlich nicht ganz verstehe. Geht es um den berühmten Flow-Zustand, den wir erreichen, wenn wir bei einer Tätigkeit weder unter- noch überfordert sind, also perfekt angeregt, sodass wir schön auf einer Welle surfen? Das Ganze bleibt sehr abstrakt, und die dritte Zeile wirkt so, als müsste noch der letzte Zustand abgefertigt werden. Vielleicht bin ich beim Flow aber auch falsch abgebogen und das hat eine andere Bedeutung.
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Doch ja, ich hatte diesen Flow gemeint, als uneingelöste Sehnsucht zwischen den anderen beiden Aggregatzuständen - "von wegen" als Ausdruck der Enttäuschung.
Aber offenbar ist das nicht ganz so rüber gekommen. Muss daran also wohl noch etwas brüten.