beitrag von: christina
Du in mir
aufgabe: 5 - ein gegenüber. dreizeiler über einen vertrauten menschen
wie sehr wohnst du weiter in mir im rot-blau des sanften himmels immer wieder das erwachen
schule für dichtung
vienna poetry school
wie sehr wohnst du weiter in mir im rot-blau des sanften himmels immer wieder das erwachen
Ein behutsames Gedicht, das einige starke Motive versammelt. Dass ein anderer in einem wohnt, sagt viel. Hier ist es als Frage formuliert, allein das kleine Wort „weiter“ erzählt von einer Fortsetzung, die aber zu einem Ende gehört. Es geht um Überbleibsel nach einem Abschied. Dass der Himmel „sanft“ ist, finde ich sehr poetisch. Ganz bringe ich den Himmel nicht zusammen mit dem Rest, vielleicht sind das gemeinsam mit dem „erwachen“ sehr viele Schauplätze auf einmal. Für sich genommen sind die Bilder wie gesagt schön.
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Lieber Lukas Meschik, ja, ich verstehe, zuviel in den wenigen Zeilen. Es ist ein verstorbener Mensch, der dort in mir wohnt und um vom Himmel zum Erwachen zu kommen, bräuchte es ein paar Zeilen mehr. Zuviel Unausgesprochenes, was dem Leser nicht wirklich Zugang gibt. So verstehe ich Ihren Kommentar. Danke nochmals. Christina