beitrag von: Nebro
Im Fenster
aufgabe: 2 - lebensraum. dreizeiler über ein bewohntes zimmer.
Vor Bücherreihen schweift der Blick eines Kindes raus aus dem Fenster
schule für dichtung
vienna poetry school
Vor Bücherreihen schweift der Blick eines Kindes raus aus dem Fenster
Schön, wie Sie hier das bewohnte Zimmer mit dem Fensterblick zusammenbringen. Als genauer Beobachter ist man ja oft ein Voyeur, so fühle ich mich oft. Aber bei so unverfänglichen Szenen schaut man ja niemandem etwas weg, wie man in Wien sagen würde. Wir zählen 5-7-5 Silben. Ein Detail, das mich ein bisschen stört, ist „raus“, weil es so unsanft und patzig klingt, was sich am eleganten „schweift“ reibt und ein kleiner Bruch ist. Nichts daran ist falsch, reine Geschmackssache.
Danke, und gern geschehen. Das stimmt, bei der Begrenzung muss man noch genauer als sonst sein. Macht mir auch Spaß, mich in die Details reinzufuchsen. Alles Gute!
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Lieber Lukas Meschik, das war mein letzter Beitrag und ich wollte mich auf diesem Wege für Ihre Impulse und Mühe bedanken. Die limitierte Form erfordert viel Kreativität, das hat sehr Spaß gemacht. Alles Gute!