beitrag von: Capa
Fragment von Melangelon
aufgabe: 1 - innenschau. dreizeiler über empfindung, gefühlswelt.
Fest am Mast lauscht´ ich Acheloos´ Tochter, [...] Mir ins Wogende den Namen geschrieben, Und fand in Trümmern mich an fremder Küste [...]
schule für dichtung
vienna poetry school
Fest am Mast lauscht´ ich Acheloos´ Tochter, [...] Mir ins Wogende den Namen geschrieben, Und fand in Trümmern mich an fremder Küste [...]
Ich finde leider nichts zu „Melangelon“, auch „Acheloos“ kannte ich nicht – wie ich sehe, ein Flussgott aus der griechischen Mythologie. Da würde ich ganz unironisch fragen, ob Sie uns kurz was dazu erzählen könnten, wo es sich ja auch um ein Fragment handelt, wir also nur einen Ausschnitt kennen. Wenn die Grundlage fehlt, kann man zum Gedicht auch nichts sagen. Man soll keine Gelegenheit auslassen, etwas dazuzulernen und am besten sofort einhaken, wenn man etwas nicht weiß. Da wäre es schön, wenn Sie uns bitte ein bisschen Wissen vermitteln.
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Melangelon ist eine Erfindung (ebenso wie "sein" Fragment), die ich aus dem Altgriechischen hergeleitet habe: melas = schwarz und gelon = lachen bzw. angelon = Bote (vgl. Engel). Der Name bedeutet also zweideutig "der schwarz Lachende" oder "dunkler Bote" - sinngemäß einer der trotz schlechter Nachrichten noch lachen kann.
Acheloos stammt ebenfalls aus der griechischen Mythologie und ist der Vater der Sirenen, um die es in dem an die Odyssee angelehnten Fragment u.a. geht. Diese bekannte Geschichte "Hören wollen und den Preis zahlen müssen" auf das kürzeste zu verdichten war hier mein Ziel.