mein mensch bemerkt mich immer, wenn mein kopf nicht oben sitzt
und meine beine nicht perfekt nach unten steh’n.
ich kann dann nur mit mühe durch die wände geh‘n
und lös mich immer auf, wie jeder, der kein herz besitzt.
er schreit nach jahren immer noch, wenn er mich sieht.
er fürchtet sich vor meinen schwarzen käferhaaren
und meinen händen, die, als ich noch lebte, schöner waren.
ich hebe meine krallen, und er flieht.
er weiß, ich finde ihn in allen zimmern.
ich warte, bis er tief in seinem keller sitzt.
ich drücke seine augen, bis es blitzt.
er presst die lippen, doch ich hör sein wimmern.
er meidet mich, doch das macht meine liebe feister.
ich bin sein geist, so wie der floh den wirt besitzt
ich bin der alpdruck, der auf seiner seele sitzt.
er ahnt es nicht: in wirklichkeit ist er mein meister.
review von: franz adrian wenzl
Also, mir gefällts noch einen Tic besser, aber gell: Ja nicht für mich ändern, ist dein Text!