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zerschellende artisten / übung

 

 

 
(c) tex rubinowitz (exklusiv für die sfd)

 

ohne netz: zerschellende artisten etc.

offene mikrodrama-netz-klasse mit schriftsteller und essayist antonio fian

 

jeder und jede ist willkommen, sich mit einem dramolett auf der sfd-homepage einzufinden.
gesucht: mikrodramen à max. 1500 zeichen.
kritik und kommentar des übungsleiters folgen bei fuß. dramolett-kapazunder fian hätte schon ein paar vorschläge bzw. anregungen:

"ein leben ohne netz: entsetzlich. die spinne verhungert, der faschierte braten fällt auseinander, die artisten zerschellen im staub der manege, die handys der teenager in horrorfilmen sind nutzlos usw. usf. stoff also für große dramen, der, sei es in tragödien, sei es in komödien, in möglichst reduzierter form abgehandelt werden soll."

zusätzlich:
am ende dieser offenen übungseinheit findet eine zweistündige zoom-session mit antonio fian statt, in der der autor auf konkrete fragenstellungen und probleme der students eingehen wird. aus effizienzgründen wird man sich auf vier von fian ausgewählte teilnehmer/innen beschränken müssen.
zoom-einheit für 4 students: sa, 24.4., 14.00 bis 16.00 uhr

 

die teilnahme an dieser klasse ist von 13. bis max. 27. april 2021 möglich.

die teilnahme ist kostenfrei. im menü oben teilnahme klicken.
sollte noch kein sfd-account vorhanden sein, einfach ab 13.4. >> hier registrieren und teilnehmen.
alle textbeiträge, als auch die reviews von antonio fian sind online für jede/n einsehbar.
achtung: die klasse ist bis zu einer beitragsanzahl von insgesamt 40 im zeitraum von rund 2 wochen geöffnet. (sollte diese zahl bereits vor dem 27.4. erreicht sein, wird die klasse vorzeitig geschlossen.). pro teilnehmenden sind max. 5 beiträge möglich.

ausgewählte texte aus dieser klasse sollen in der sfd-zeitschrift #03 ende dieses jahres erscheinen: sfd& ohne netz.

klasse organisiert im rahmen der
sfd-frühlingsakademie 21 "ohne netz"
>> https://sfd.at/newsflash/sfd-fruehlingsakademie-21-ohne-netz201d

 

antonio fian

*1956 in klagenfurt, seit 1976 schriftsteller in wien.
bekannt ist fian vor allem wegen seiner satirischen dramolette, in denen er (österreichisches) kultur- und alltagsleben pointiert-humoristisch wie schonungslos kommentiert. neben den kurzdramen, die im falter und standard in unregelmäßigen abständen erscheinen, schreibt er romane, erzählungen, essays und gedichte. er wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem österreichischen staatspreis für kulturpublizistik (1990), dem lessing-preis für kritik (2004), dem humbert-fink-literaturpreis (2014) und dem reinhard-priessnitz-preis (2018). für seinen roman “das polykrates-syndrom” (droschl 2014) wurde er für den deutschen literaturpreis nominiert.
aktuelle publikationen: “schwimmunterricht” (dramolette. droschl 2016), “mach es wie die eieruhr!“ (gedichte. droschl 2018), "nachrichten aus einem toten hochhaus" (erzählungen. droschl 2020)

2019 leitete antonio fian die klasse "der zorn des zeitalters ist tief" – dramolett- und mikrodrama-klasse zum thema wut und zorn an der schule für dichtung (http://sfd.at/zorn).

 


antonio fian (c) nikolaus korab