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fieberträume

beitrag von: rlupert

Kontinuierliche Dissolution

Primäre Symptomatik: Fehlen kleinerer Körperteile (Lobulus auriculae, Digitus o.ä.). Schnelle Diagnostizierbarkeit bei äußeren Gliedern, damit auch früh therapierbar (s.u.). Kann innen auftreten: Verschwinden der Milz relativ häufig (1/3). Dann in erster Phase unbehandelbar. Sobald die Dissolution fortschreitet, ist sie nicht mehr therapierbar. Dann baldiger Anschluss an HLM zu empfehlen, um im Moment der Dissolution von Pulmo/Cardia die Anreicherung des Blutes mit O2 zu gewährleisten. Finales Stadium meist die Versorgung des Cerebri mit allen nötigen Stoffen in einem Tank. Cerebrum in dieser Phase weiterhin aktiv. 
Wenn die Kontinuierliche Dissolution rechtzeitig diagnostiziert wird, kann der Körperteil, an dem sie begonnen hat, weiträumig amputiert werden, um der Dissolution den Weg abzuschneiden.
Ursachen: mannigfaltig. Bei 2/3 der Fälle: Scham. Bisher nicht gelungen, vermutete Ursache zu therapieren, somit muss obige Methode weiterhin empfohlen werden.

review von: Raphaela Edelbauer

Die Symptomatik erinnert mich sehr an die einer Nekrose! Man könnte das fast einsetzen, und es würde stimmen. Wäre fast auch eine Serie wert, dass man einfach die echten Namen von Krankheiten aus bestehenden Diagnosekatalogen rausnimmt und einen neuen ("pataphysischen") dafür findet, der auch passt.
Sofie Steinfest sagt
16.11.2022 18:37
lässig lapidare Ursache, Scham! (Ich tät mir gern was ausdenken, wofür Scham die Therapie der Wahl ist)