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fieberträume

beitrag von: chzureich

Löcher stopfen

Das im Magen mit einem Deziliter Epoxidharz.
Das im Kopf mit einem Plömpel. 
Das im Zahn mit einem Mikro-Radio (gerne werbefrei).
Das im Knie mit etwas Hasengitter.
Das im Astralleib mit einem Sprühstoß Hairspray, extern angewandt.
Das im Herzen mit einem Hubbabubba.
Das im Strickstrumpf fällt in eine andere Zuständigkeit.

review von: Raphaela Edelbauer

Du weißt mittlerweile, dass ich deine Texte toll finde, hihi. 
Wenn man sehr kleinlich wäre, könnte man sagen, dass diese Löcher schon so lyrisch sind, dass es am Krankheitsthema vorbeigeht, aber ich verkneif mir das mal. ;)
Christine Zureich sagt
22.11.2022 07:25
Danke, Raphaela, für diese wunderbare Klasse. Mich hat die Pataphysik mit voller Wucht erwischt und ich hätte ewig weiterschreiben können, wobei völlig im Unklaren, ob das Symptom oder Therapie wäre?
Liebe Grüße
Christine
Sofie Steinfest sagt
22.11.2022 13:34
Vermutlich ist es sogar so, dass dieser Text gut als Beweis dafür herangezogen werden kann, dass Lyrik alles Krankhafte irgendwie transzendiert. Also ich hoffe das.
Christine Zureich sagt
22.11.2022 14:07
Bussi, Sofi!