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beitrag von: Juliagfreutsich

Gibt es dich

Ich schaue lieber weg, denn dort finde ich dich nicht.
Ich schaue in eine Richtung, in der es schön ist, leicht ist.
Ich denke nicht an dich, deshalb sehe ich dich nicht. In meiner Welt, da gibt es dich nicht.
Und darum geht es mir gut.
Ich schaue mich um und auch wenn ich nicht zu dir blicke, sehe ich deine Werke.
Du lässt Welten in sich einstürzen. Welten, die sich nicht schützen, vor deinem Blick.
Seit es dich gibt, wirst du überall gesehen. Von denen, die schauen. Die anderen können vertrauen.

review von: peter rosei

bis ... darum geht es mir gut- ist der text so folgerichtig und einleuchtend. Da geh ich gerne nach. 
Danach wird der Text privat - schießt mich also aus. Das kann er nicht wollen.
Julia Gfrerer sagt
19.01.2022 22:51
Danke für das Feedback. Privat und ausschließend im Sinne von - der Leser kann dem Text nicht mehr folgen?
peter rosei sagt
20.01.2022 04:08
so ist es gemeint..
Julia Gfrerer sagt
22.01.2022 21:12
Alles klar. Für Romane bzw Geschichten stimme ich da absolut zu... doch gerade bei Liedern und Gedichten, habe ich oft das Gefühl, den Sinn erst finden zu müssen. oder, eben weil es so privat ist, meinen eigenen zugang zu finden.