ich stehe vor ihr und schaue
in das milchige zeigergesicht
als kind habe ich es bestens verstanden
mich möglichst leicht zu machen
dazu atme ich jetzt tief ein
und halte die luft an -
kläglich scheitere ich daran
denn unbarmherzig schlägt ihr zeiger aus
was bleibt ist die erinnerung
wie leicht doch alles von statten ging
und jede gewichtung entbehrlich
atme ich wieder aus mit der gewissheit
dass ich nicht fliegen kann
***
review von: rosa pock
mir gefällt diese kindheitserinnerung sehr gut, mein vorschlag wäre, dieses gedicht als kurzprosatext
neu zu strukturieren. ein schöner beginn wäre: "als kind habe ich es verstanden, mich möglichst leicht
zu machen.......... und ich atme wieder aus mit der gewissheit, dass ich nicht fliegen kann" wäre ein
schönes ende. herzlich rosa pock