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ausstellung

ausstellungen in der schule für dichtung

mariahilfer straße 88a/stiege III/7, 1070 wien

aktuell:


"die erringung der weltenformel. experimentelle melancholie"

ausstellung simon goritschnig & sfd-poets der klasse von raphaela edelbauer

vernissage am 27.9.2018, 19.00 uhr
als auftakt zum festival "melancholie im september – the survival of the weakest": >> www.sfd.at/festival2018
klasse mit raphaela edelbauer & simon goritschnig: >> www.sfd.at/weltenformel

 

ausstellung von 28.9.2018 bis 28.2.2019
mo-fr: t: +43-(0)1 522 35 26 (bitte kurz anrufen)
schule für dichtung, mariahilfer str. 88a/stiege III/7, 1070 wien

 

autorin raphaela edelbauer und ihre poets tragen der poetischen natur des universums rechnung und machen sich daran, die weltenformel, die antwort auf alle noch unbeantworteten fragen der menschheit, aufzufinden. am anfang stehen fünf experimente: “die suche nach dem ritual”, “der göttliche ton”, “den freien willen aufgeben”, “die blendung des zyklopen” und “das auge der wahrheit”. im nächsten schritt werden synthesen entwickelt, die antworten auf unbeantwortete menschheitsfragen verschmelzen. schließlich sagen sich die poetinnen und poeten in einem brüsken vorstoß in richtung der weltenformel von den fragen los und proklamieren antworten: die manifeste, die zu diesen prinzipien verfasst werden, sind von simon goritschnig mit zeichnungen unterlegt, um die gesamtkomposition einer wahnwitzigen kosmologie zu komplettieren.

die ausstellung in der sfd zeigt die in der klasse entstandenen arbeiten der poets manfred bruckner, gabriele gäbelein, katharina goetze, markus grundtner, irene hager, theodor maier, julia alina kessel, peter alexander kopciak und regine koth afzelius sowie die zeichnungen von simon goritschnig.

 
(c) simon goritschnig; zum manifest "jede rechnung beweist sich in der welt" von theodor maier

simon goritschnig
*1988 in klagenfurt, ist bildender und medialer künstler, lebt und arbeitet in wien.
grafik- und druckgrafik-studium an der universität für angewandte kunst in wien.
als künstler verarbeitet er sein interesse für phänomene der philosophie und biologie und sucht zwischen den feldern der kunst und wissenschaft nach immer neuen fragen und antworten.
zahlreiche ausstellungen seit 2010. zuletzt die einzelausstellung “making sense of everything” (2018) in der kunstfabrik groß-siegharts.
publikationen u.a.: "entdecker", eine kollaboration mit raphaela edelbauer (klever 2017), "gebete und sitzbilder", zeichnungen und illustrationen für alfred goubrans poesie (2017).
empfänger von preisen und artist residencies, zuletzt das auslandsstipendium der stadt klagenfurt für paris 2018.
www.simongoritschnig.com


vernissage am 27. september 2018:

   (c) sfd   
raphaela edelbauer, simon goritschnig, fritz ostermayer (vrnl)                                                                    

 

 

frühere ausstellungen:

 

  • CAFÉ GERSTL TO GO von augusta laar und judith nika pfeifer


23. april bis 31. august 2018

vernissage mit augusta laar & judith nika pfeifer am 20. april 2018 um 19h
>> info
(fotos >> http://www.facebook.com/poetryschool)
finissage am 5. september 2018 um 18h >> info
(fotos >> http://www.facebook.com/poetryschool)


parallel zu ihrer online klasse "café gerstl" konzipieren augusta laar und judith nika pfeifer eine fotoausstellung mit poetischen texten und begleitenden devotionalien: kaffeehäuser von wien bis tucson, von innen und außen, details und momentaufnahmen im dialog von lyrik und fotografie. texte bewegen sich aus den bildern, bilder bewegen sich zu den texten.

ausstellungstechnik: paul horn

tipp: onlineklasse "café gerstl" von augusta laar und judith pfeifer: http://sfd.at/gerstl

ausstellung von 23.4. bis 31.8.2018
mo-fr: t: +43-(0)1 522 35 26 (bitte kurz anrufen)
schule für dichtung, mariahilfer str. 88a/stiege III/7, 1070 wien

 

 

 

 

  • patrick pilsl alias martin dean: "imaginäre geografien"


vernissage am 2. november 2017 um 19 uhr in der sfd
ausstellung von 3. november 2017 bis 28. februar 2018

als auftakt zum festival "CROSS THE ORDER – über geografien im kopf und orte im nirgendwo."
http://sfd.at/festival2017:

der begriff “imaginäre geografie” wurde ursprünglich von edward said eingefuhrt, um die westlichen kolonialen vorstellungen über den orient als ethnozentristisch und vorurteilsbeladen zu kritisieren. “imaginäre geografien” beruhen auf – siehe karl may! – stereotypen, klischees und einem ideologisch geprägten blick auf das “fremde”, sei dieser blick wohlwollend “exotistisch” oder abwehrend “rassistisch”.

der in berlin lebende bildende künstler und musiker patrick pilsl alias martin dean verstärkt saids kritik am kolonialen weltbild indem er sie affirmativ zuspitzt bis hin zu einer karikativen übertreibung, in der die “erste welt” als genau das auftritt, was sie für die zweite, dritte und vierte welt augenscheinlich ist: ein brutales, allesverschlingendes monster, das über grenzen und leichen geht. dass martin deans obskure landkarten und globen bei aller kritik am kolonialismus und kapitalismus oft auch noch komisch sind, verdankt sich dem schwarzen, ja grimmig bösen humor des künstlers.
und wir grinsen verschämt über das unglück, das meist immer nur über die anderen hereinbricht. bis es auch uns erwischt. wer wird dann noch die topografie dieser elenden nachzeit kartografieren?
vielleicht hat martin dean sie aber eh schon vorweggenommen ...


(c) martin dean


partrick pilsl alias martin dean (berlin/klagenfurt)

*1964
bildender künstler und musiker

der maler patrick pilsl ist – wie sein alter ego martin dean als sänger – mehr als bemerkenswert. als einen coolen typen mit ratpack-stimme und mackie-messer-charme, als einen für den ganz breiten nadelstreif hat ihn mal jemand bezeichnet und dabei den feinen pinsel und stift nicht erwähnt, mit dem er seine außergewöhnlichen hintergründig-provokanten bildwelten schafft. geboren 1964 in ulm, lebt er heute schon lange als künstler und sänger in berlin. seine boxer & pin-up-girls und vor allem seine akribisch gemalten landkartenbilder erzählen von einer welt aus krieg, macht, waffen und drogenwegen und das in einer künstlerischen sprache, die wie eine zeitreise in die bildsprache der 1950/60er jahre wirkt. mit ironie und absurdität baut er – in feinst gemalten collagen – den atlas um und beschreibt so eine abgründige welt imaginärer geographien, in der die grenzen des surrealen und realen zu verschwimmen scheinen.

vernissage am 2. november 2017

mehr fotos >> www.facebook.com/poetryschool

 
(c) schule für dichtung

ausstellung von 3. november 2017 bis 28. februar 2018

ort: schule für dichtung
mariahilfer straße 88a/stiege III/7, 1070 wien
mo.-fr., bitte kurz anrufen t: +43-1-522 35 26

 


(c) martin dean

 

  • "kette & schuss"


TIPP:
fr, 31.3.2017, 18h:
zum finale ausstellungsbegehung mit maria muhar


TIPP:
am mi, 25.1.2017, 18h,  gibt es eine besondere gelegenheit: maria muhar führt anlässlich des anschließend stattfindenen sfd-stammtisches durch die ausstellung
info >> http://sfd.at/newsflash/dichtung-und-bildende-kunst

 

maria muhar (aut) fragt sich
was literarischer text im ausstellungsraum treibt:

muster, system und struktur.
wie verhält sich literarischer text innerhalb dieser voraussetzungen?
mit meinen installativen arbeiten möchte ich untersuchen, welche unterschiedlichen lesarten dadurch für erzählungen entstehen können. die geschichten, welche dem raum und den verwendeten objekten eingeschrieben sind, treffen auf die textvorlage, lösen sie aus dem papier. durch den einsatz unterschiedlicher medien soll das prinzip der bedingung offengelegt, bedient oder konterkariert werden.

arbeiten, die antworten wollen, werden in der sfd ausgestellt.

maria muhar
1986 geb. in wien, kochlehre, diplom an der akademie der bildenden künste (konzeptuelle kunst sowie kunst und fotografie. zunehmened auseinandersetzung mit text und seinen spielarten, teilnahme an unterschiedlichen schreib-seminaren, u. a. an der sfd.
2016 folgen verstärkt lesungen, die produktion von kurzhörspielen (h.c. artmann festival/schule für dichtung), die erste veröffentlichung in einer literaturzeitschrift (kolik) und die aufnahme am institut für sprachkunst an der universität für angewandte kunst.
teilnahme an unterschiedlichen ausstellungen im in- und ausland. ihre erste einzelausstellung ist nun in der schule für dichtung zu sehen.
maria muhar lebt und arbeitet als künstlerin und köchin in wien.

ausstellung von 23. november 2016 bis 31. märz 2017

ort: schule für dichtung
mariahilfer straße 88a/stiege III/7, 1070 wien
mo-fr t: +43-1-522 35 26

>> info

 

 

 

 

  • "wolpertingerauflauf: mischwesen transmedial aufgetischt"

– zum buch “kuhu, löwels, mangoldhamster: die 4 jahreszeiten der wolpertinger” (sonderzahl 2015) von
markus köhle (aut) & sabine freitag (gre/aut)

die ausstellung zeigt die originalzeichnungen der buchillustrationen von sabine freitag aus dem 2015 im sonderzahl verlag erschienenem buch “kuhu, löwels, mangoldhamster. die vier jahreszeiten der wolpertinger”. darüber hinaus werden wolpertingerskulpturen und wolpertingerhörbeispiele und wolpertingerbabys in siebdruckform den raum erfüllen.
vernissage am 13. april 2016

ausstellung von 14. april bis 16. september 2016

montag bis freitag, t: (01) 522 35 26
ort: schule für dichtung
mariahilfer straße 88a/stiege III/7, 1070 wien

>> info

 

    

 

 

  • "the many phases & sights of race"

camilo antonio (phi/aut) & ion neculai (rom)
ausstellung von 25 11.2015 bis 29.1. 2016 in der schule für dichtung wien
vernissage am 24. november 2015 um 19.00 uhr


>> info

 

 

  • "monster poems exhibit"

zum buch von nora gomringer (sui/ger) & reimar limmer (ger)

ausstellung von 27.2. bis 28.9.2015 in der schule für dichtung
vernissage am 26. februar 2015

>> info

 

 

  • "herman melvilles moby dick filetiert. der weiße wal im harpune verlag"

ausstellung von 15.5. bis 14.11.2014 in der schule für dichtung

>> info

 

 

  • "christian ide hintze. der künstler als lehrer / the teacher as artist. schule für dichtung in wien / vienna poetry school"

ausstellung von 12.12.2013 bis 11.4.2014

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  • arbeiten aus der klasse mit tex rubinowitz

>> info

  • handschriften aus dem archiv der sfd
  • "urban storytelling" – fotos & texte

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